Heute mal etwas zum Thema Selbstfindung.

Wer / Wie bin ich ?
Kennt ihr das Gefühl wenn ihr nicht wisst “wer” oder “wie” ihr eigentlich seid ? Sicher kennen dieses Gefühl viele, doch in meinem Fall ist es denke ich noch etwas komplexer.
Zum Beispiel ist es etwas Gutes wenn man sich für viele verschiedene Dinge interessiert, alles ausprobieren möchte und mit Menschen aus so gut wie allen “Szenen” oder “Schichten” reden/disskutieren möchte. Man hat dann den großen Vorteil sich mit so gut wie jeder Person anfreunden zu können, bzw. über jedes Thema etwas zu wissen und darüber sprechen zu können. Doch genau dies birgt die Gefahr dass man früher oder später “sich selbst verliert”, dass man sich die Fragen stellt was möchte ich eigentlich wirklich und wer bin ich eigentlich oder anders gesagt wie bin ich eigentlich selbst.
Ich denke es ist im Menschen insgeheim manifestiert dass er sich kategorisieren bzw. einordnen lassen will, was man einfach merkt wenn man sich mit “Szenen”, Jugend(sub)kulturen oder Vereinen/Clubs beschäftigt. Es gibt einem eine gewisse Bestätigung, von den anderen Mitgliedern akzeptiert und verstanden zu werden. Der Mensch ist ein Herdentier, doch es gibt natürlich jene die aus diesem Schema ausbrechen wollen und ihren eigenen Individualismus feiern. Doch sind diese Menschen nicht genauso wie jene, die sie selbst verurteilen ? Sie sind sosehr darauf bedacht nicht einordenbar zu sein, dass sie eigentlich ebenfalls leicht zu beschreiben bzw. in eine Schublade zu stecken wären.
Das langwierige Thema der Selbstfindung, hatte ich dann eigentlich abgeschloßen mit dem Gedanken “Man ist wie man zu jenem Zeitpunkt sein möchte.”, doch klarerweise sind solche Themen nur schwer im realen Leben mit einem Satz umzusetzen, vor allem wenn es um Zwischenmenschliches geht.